Erfahrungsbericht Kirchähr

Wie jedes Jahr begaben sich alle Azubis und Azubinen auf die Reise nach Kirchähr, mit den Fragen: „Was haben die mit uns vor?“, „Was erwartet mich da?“, „Wie sind die Azubis und Azubinen aus anderen Berufsfeldern so?“.

Dienstagmorgens ging es los. Das Programm wurde nach dem Lead & Learn Leitfaden gestaltet.

Der erste Tag stand unter dem Motto: „Ergreifen wir die Initiative?“.
Nach der Gruppeneinteilung starteten wir das Seminar mit einigen Kennenlernspielen wie z.B. Speeddating. Anschließend gestalteten wir in Gruppenarbeit verschiedene Wappen, welche die Fragen „Wo kommen wir her?“, „Was sind unsere Interessen?“, „Was sind unsere Ziele?“ und „Was sind unsere Befürchtungen?“ darstellen sollten. Mit den Präsentationen dieser Wappen endete das Programm des ersten Tages und man konnte beginnen, sich privat noch ein bisschen besser kennenzulernen und an einer Nachtwanderung mit den Betreuern zu einer nahe gelegenen Kneipe teilzunehmen.

Am zweiten Tag lautete das Motto: „Haben wir eine gemeinsame Ausrichtung?“.
Nach erneuter Einteilung in Kleingruppen mussten wir verschiedene Stationen absolvieren. Eine dieser Stationen war beispielsweise ein Waldlauf mit verbundenen Augen. Man musste den Weg so kennzeichnen, dass man ihn trotz verbundener Augen noch ablaufen konnte. Für die verschiedenen Stationen wurden Teamgeist und eine gute Kommunikation vorausgesetzt, ansonsten hätte man keine Chance gehabt.

Das dritte Motto und somit der dritte Tag hieß: „Entwickeln wir uns gemeinsam weiter?“
Dieses Mal sollten wir uns selbst aufteilen, aber mit der Vorgabe, dass möglichst alle Berufsgruppen vertreten. Die heutige Tagesaufgabe bestand darin, Fahrzeuge zur schnelleren Fortbewegung auf dem Boehringer Gelände zu konstruieren. Doch wir hatten gewisse Vorgaben: Wir durften nur Material benutzen, welches sich in einer Kiste befand; außerdem mussten wir uns in Projektteams gliedern, wie z.B. in Produktion oder Marketing, wobei jedes Team seine eigenen Aufgaben und Einschränkungen hatte. Nachdem die Autos präsentiert und Probe gefahren wurden, starteten wir den letzten Abend, der natürlich auch wieder mit Gesellschaftsspielen oder Kickern genutzt wurde.

Der vierte und letzte Tag stand unter dem Slogan: „Erzielen wir Ergebnisse?“.
Mit vielen langsam doch erschöpften Gesichtern ging es in die Feedbackphase, bei der wir die Möglichkeit hatten, unsere ersten Wochen in der Abteilung zu reflektieren. Nach 4 langen Tagen und viel Spaß hieß es dann leider Taschen packen und ab nach Hause.

Kirchähr war eine schöne Woche, in der man die Möglichkeit hatte, sich auch mal mit den anderen Berufsgruppen von Boehringer Ingelheim auseinanderzusetzen. Die vielen Charaktere und Altersstufen machten das Ganze noch interessanter.

Vielen Dank nochmal an die Betreuer die ein super Programm auf die Beine gestellt haben. Mir persönlich hat das Seminar sehr gut gefallen.

Simon Fastner

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